Die Schweiz schrieb WM-Geschichte, als sie im letzten Achtelfinale der WM 2026 in Vancouver Kolumbien im Elfmeterschießen mit 4:3 besiegte. Es war der erste Viertelfinal-Einzug für die Eidgenossen seit 1954. Nach 120 torlosen Minuten war es das achte torlose Unentschieden des Turniers – ein neuer WM-Rekord. Kolumbien dominierte die erste Halbzeit, scheiterte aber an Gregor Kobel, der in der 22. Minute einen Schuss von Gustavo Puerta abwehrte. Die beste Chance der Schweiz hatte Fabian Rieder, doch Camilo Vargas parierte glänzend. In der Verlängerung traf Jhon Lucumi die Latte, und Jaminton Campaz vergab aus aussichtsreicher Position. Im Elfmeterschießen scheiterten Davinson Sanchez und Cucho Hernandez, während Ruben Vargas den entscheidenden Elfmeter verwandelte. Die Schweiz trifft nun im Viertelfinale auf Argentinien.