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Guendouzi provoziert Massenschlägerei: Mittelfinger und „Allez l'OM“ nach Lyon-Sieg (Alle Tore und Highlights im Video)

Am 27. August 2026 eskalierte das Champions-League-Playoff-Rückspiel zwischen Lyon und Fenerbahce (1:2) zu einer Massenschlägerei, ausgelöst durch Matteo Guendouzi. Der ehemalige OM-Spieler (2021-2024) war bei den Lyon-Fans bereits vor dem Anpfiff verhasst. Schon beim Aufwärmen zeigte er den Stinkefinger in Richtung der Tribünen, nachdem er ausgepfiffen worden war. Nach dem Abpfiff, der Fenerbahce erstmals seit der Saison 2008/09 wieder in die Gruppenphase der Königsklasse brachte (3:2 nach zwei Spielen), rannte Guendouzi zu den Lyon-Fans, zeigte erneut den Mittelfinger, packte sich in den Schritt und rief lautstark „Allez l'OM!“ — eine klare Provokation gegenüber dem Erzrivalen der Lyoner. Die Spieler des Olympique stürmten auf ihn zu, es kam zu einer Massenschlägerei auf dem Rasen. Als Guendouzi von seinen Teamkollegen Romelu Lukaku und Milan Škriniar zum Tunnel geleitet wurde, attackierte ihn Lyon-Torwarttrainer Antonio Ferreira mit einem Flugtackle und löste damit eine weitere wilde Schlägerei im Tunnel aus, an der mehr als 20 Personen beteiligt waren. Guendouzi rechtfertigte sich später: „60.000 Menschen haben meine Familie, meine Mutter, meine Kinder über 90 Minuten lang beleidigt. Wenn du provozieren willst, geht das in beide Richtungen.“ Lyons Kapitän Corentin Tolisso kritisierte das Verhalten als „verantwortungslos“: „Wir werden jedes Wochenende beleidigt, wenn wir auswärts spielen. So darf man nicht reagieren. Man muss in Siegen demütig bleiben.“ Die UEFA wird vermutlich Ermittlungen einleiten. Statistik: Lyon hatte 59% Ballbesitz, 15 Torschüsse zu 10 und eine Passquote von 84% zu 75%. Doch im Mittelpunkt stand Guendouzi — aus den falschen Gründen.

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