Fakel 0:1 Zenit: Sobolev entscheidet verrückte Partie per Elfmeter (Alle Tore und Highlights)Wie bitte hat Zenit dieses Spiel noch gewonnen? Der Tabellendritte aus Sankt Petersburg stand kurz vor dem 0:0, als es auf der 85. Minute zur VAR-Entscheidung kam. Igor Diveev sah Rot, nachdem er im Duell mit Nikolay Giorgobiani die Hand ausgefahren hatte. Zehn gegen elf, die Uhr tickte. Und dann kam die 90+3. Minute. Daniil Kondakov zog in den Strafraum, Ravil Netfullin stellte das Bein, Schiedsrichter Anton Frolov zeigte auf den Elfmeterpunkt. Alexander Sobolev, in der 65. Minute für Felipe Augusto gekommen, der zuvor zweimal das Aluminium getroffen hatte, schnappte sich die Kugel und verwandelte eiskalt. Der Kicker würde von einem glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg sprechen. Die Statistik spricht Bände: Zenit hatte mehr Ballbesitz, mehr Torschüsse, mehr Ecken – und doch fiel das Tor erst in der Nachspielzeit. Zuvor hatten beide Teams die Latte getroffen: bei Zenit Augusto und Sobolev, bei Fakel zischte ein Kopfball von Bardachev knapp vorbei. Die Weichen für den Sieg stellte letztlich die VAR-Intervention, die für reichlich Diskussionen sorgte. Trainer Oleg Vasilenko beschwerte sich nach dem Spiel öffentlich über die Entscheidung, sein Klub kündigte eine Stellungnahme an. Zenit kletterte mit diesem Dreier auf Rang drei, während der Tabellenletzte Fakel weiterhin ohne Sieg bleibt. Eine verrückte Partie in Voronezh. RusslandMännerFußball |
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